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Kurztest des SMLIGHT SLZB-MR3U Dual-Radio Zigbee & Thread-Adapters

Mit diesem Blogpost möchte ich Euch heute einen sehr interessanten Adapter für Euer Smart Home auf “Home Assistant”-Basis vorstellen, den SMLIGHT SLZB-MR3U.

Disclaimer: SMLIGHT hat mir den Adapter kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies wird meine Objektivität jedoch in keiner Weise beeinflussen (das war auch selbstverständlich nicht Bedingung für die Überlassung, ansonsten hätte ich mich nicht darauf eingelassen!).

Die Buchstaben “MR” in der Modellbezeichnung stehen dabei für “Multi Radio”. Das bedeutet, der Adapter verfügt über zwei unabhängige “Radios”, also Sende-/Empfangseinheiten, und zwar sowohl für “Zigbee” als auch für “Thread“. Dementsprechend besitzt er auch zwei unabhängige Antennen:

“Zigbee” werden viele von Euch sicherlich kennen, daher werde ich mich darüber nicht weiter auslassen. “Thread” ist ein verglichen mit Zigbee recht neues Protokoll, welches durchaus starke Ähnlichkeiten mit Zigbee hat. Anders als Zigbee ist Thread jedoch IP-basiert, genauer gesagt basiert es auf IPv6. Daher unterstützt das Protokoll auch eine direkte Anbindung der Geräte an das Internet bzw. Clouddienste. Thread wird meistens als Transportprotokoll für “Matter” eingesetzt — “Matter” kann jedoch auch über WLAN/WiFi betrieben werden.

Das tolle an diesem Adapter ist, dass Ihr mit ihm das “alte”, bewährte Zigbee-Protokoll weiter betreiben könnt, aber gleichzeitig neue, moderne Geräte einbinden könnt, die das Thread-basierte “Matter”-Protokoll sprechen.

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HaoZee ZigBee Rauchmelder im Kurztest

Heute möchte ich Euch diesen ZigBee Rauchmelder bzw. Feuermelder von HaoZee im Kurztest vorstellen.

Das Gerät ist recht kompakt mit einer quadratischen Grundfläche von 9 cm × 9 cm und einer Höhe von ca. 4,3 cm. Die Materialanmutung ist sehr gut, das Kunststoffgehäuse ist recht dickwandig und stabil. Ich finde die Optik sehr gelungen, aber das ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck. Der Melder wird durch einen Bajonettverschluss mit der Grundplatte verbunden (auf diese drauf gedreht) und rastet dort sehr stabil ein. Die Grundplatte kann an die Decke geklebt oder mit zwei Schrauben angebracht werden (Dübel und Schrauben liegen bei).

Die Konstruktion des Deckels bzw. der Grundplatte ist derart ausgeführt, dass sich der Melder nur befestigen lässt (also das Bajonett “zudrehen lässt”), wenn auch tatsächlich Batterien eingelegt sind. Dies ist meines Wissens gesetzlich vorgeschrieben, damit man den Melder nicht (versehentlich oder gar absichtlich 😱) ohne Batterien anbringen kann. Verwendet werden zwei AA-Batterien (nicht im Lieferumfang!), auch als “Mignon” bekannt (für die älteren unter uns… 😉).

geöffneter Rauchmelder mit zwei AA-Batterien
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Samsung SmartThings — ein Fazit

Samsung SmartThings kam etwa Mitte 2018 exklusiv bei Vodafone in Deutschland auf den Markt. Mittlerweile, seit September 2019, sind die Produkte auch woanders erhältlich.

Bei Samsung SmartThings handelt es sich um eine Linie von Consumer IoT-Produkten, die Häuser oder Wohnungen “smart” machen sollen, um so z. B. Geräte über Alexa oder Google Home oder gar aus der Ferne schalten oder Einbrüche, Wasserschäden oder Brände auch unterwegs erkennen zu können.

Seit Dezember 2018 setze ich diese Technik in meinem Haus ein. Da sich mein Haus über drei Etagen plus Keller erstreckt, setze ich entsprechend viele Sensoren und Aktoren ein. Ich habe mit einem Starterset, bestehend aus Zentrale (Hub), einem Tür-/Fenster-Universalsensor, einer Kamera und einer Sirene, angefangen. Bereits nach wenigen Wochen habe ich mir zusätzliche Sensoren und schaltbare Steckdosen hinzu gekauft, so dass ich mittlerweile 39 Geräte besitze, die mit dem SmartThings-Hub gekoppelt sind: Kameras, Sirene, Fenster-/Tür-Erschütterungs- oder -öffnungs-Sensoren, Temperatur-/Luftdruck-Sensoren, schaltbare Steckdosen, Bewegungssensoren, Wassersensoren, etc.