Category Archives: Consumer Electronics

Ersatzbatterie für APC Back UPS PRO USV 900 VA – BR900GI

Nach knapp sechs Jahren hat es der originale Akkusatz für meine APC Back UPS PRO (BR900GI) nun hinter sich. Ich habe dies nur durch Zufall festgestellt, weil die USV plötzlich hektisch zu “schnattern” begann, als ich den angeschlossenen PC benutzte. Mit “Schnattern” meine ich ein hektisches, “abgebrochenes” Gepiepse, also kein anhaltender oder regelmäßiger Piepston.

Ich habe daher den PC herunter gefahren und die USV außer Betrieb genommen (abgekabelt). Dabei fiel mir ein unangenehmer Geruch auf. Ich öffnete also das Batteriefach und bemerkte, dass die Akkus sehr heiß waren — so heiß, dass ich sie nicht mehr in der Hand halten konnte. Eine Temperaturmessung ergab rekordverdächtige 62,9 °C:

Ich wage gar nicht drüber nachzudenken was passiert wäre, wenn ich das Versagen der Akkus nicht jetzt bemerkt hätte… 🙁

Der Geruch kam wohl scheinbar daher, dass an einem Kontakt schon in geringem Ausmaß Batteriesäure austrat:

Obwohl das USB-Kabel der USV mit dem PC verbunden war und die USV von Windows 10 auch erkannt wurde, hat mich Windows nicht über den schlechten Zustand der Akkus informiert. 🙁

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“Lifetime” (Map-Upgrade) kann ganz schön kurz sein… :-(

Vor gerade einmal viereinhalb Jahren — ok, in der heutigen “Wegwerfgesellschaft” beinahe eine Ewigkeit — hatten wir ein Becker Ready 50 mit “Lifetime Map Upgrade (LMU)” gekauft.

Wir hatten damals gezielt nach Navis mit “lebenslangen” kostenlosen Karten-Updates gesucht, weil sich innerhalb eines Jahres erhebliche Änderungen ergeben wie z. B. neue oder umbenannte Straßen, geänderte Straßenverläufe, Einführung von Kreisverkehren, u. v. m. Daher wollten wir die Gewähr auf regelmäßige Kartenupdates erhalten.

Unser voriges Navi beinhaltete nur ein kostenloses Update, und ein einzelnes Update sollte knapp 50 EUR kosten, was die Hälfte des damaligen Kaufpreises war. Daher lieber etwas mehr ausgeben, dafür aber “peace of mind”… Denkste! 🙁

Vor zwei Wochen nun erhielten wir folgende Mail von becker-falk@notification-naviextras.com:

Dear Becker/Falk user,

As you may or may not already know, insolvency proceedings were opened in April 2017 regarding the assets of United Navigation GmbH, the manufacturer of your Becker or Falk device. Meanwhile United Navigation has ceased its operations, and the company is currently winding up its affairs.
Since you are our valued customer, we would like to assure you that we at NNG Llc, the developer and provider of Content Manager will continue to support your device with the latest available maps, as per our agreement with United Navigation.

How will the above affect you?

  • If you have recently purchased a Becker or Falk device and you are within 30 days of its first use, you are eligible to activate a free map update and download the most recent map available for your device until the 29th of March 2018.
  • If you are an already existing user with an activated free map update, you now have the possibility to download the recently released map until the 29th of March 2018.

After this date no further free updates will be available for download in Content Manager.

We highly recommend that you update until the 29th of March 2018 using Content Manager if you are entitled for a free map update.

  • We will continue releasing updates up to four times a year, just as we have done until now, granting you the possibility to download the latest available navigation content. Map updates will be available for purchase in Content Manager at any time, until further notice.

We hope that by continuing to provide you with the opportunity to update and continue using your navigation device, we can help you avoid any inconvenience.

Best regards,
Content Manager® Support

Zusammengefasst auf Deutsch:

  • Der Hersteller des Geräts, “United Navigation GmbH”, ist pleite.
  • NNG Llc, der Hersteller des Karten-Update-Programms (und wahrscheinlich auch der Lieferant der Karten selbst), stellt weiterhin Karten-Updates zur Verfügung.
  • Diese sind allerdings nur bis zum 29. März weiterhin kostenfrei.
  • Danach sind sie kostenpflichtig.

Hallo?! Geht’s noch?! Für solche Sperenzchen habe ich wirklich keinerlei Verständnis.

Wenn ein Hersteller von Geräten mit kostenlosen “lebenslangen” Updates wirbt, dann muss er auch durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen (unter Leistung von entsprechenen (Vorab-) Zahlungen, mit denen diese Leistungen “dauerhaft” abgegolten sind!) mit seinen Zulieferern dafür sorgen, dass er dieses Versprechen auch einhalten kann.

Becker hat dies augenscheinlich versäumt. Da Becker pleite ist, kann ich die Firma nicht mehr zur Verantwortung ziehen — das wäre ohnehin schwierig, weil ich mit denen kein Vertragsverhältnis habe. Ich muss mich also an den Lieferanten (ein Amazon-Marketplace-Händler) halten. Mal sehen, wie die sich zu der Sache stellen…

Ich werde weiter berichten.

“Diktiergerät” AGPTek RP23

Heute bespreche ich das “Diktiergerät” AGPTek RP23, welches ich zum Preis von knapp 33 EUR erworben habe, nachdem ich mit dem von mir ebenfalls getesteten und hier besprochenen Kayowine K-01 nicht zufrieden war.

Diese Rezension bezieht sich auf Firmware-Version A171107V3.0. Diese Firmware-Version war vorinstalliert, und es handelt sich nach eigener Überprüfung um die selbe (und per heutigem Stand neueste!) Version, die man hier als RP23(20171116).rar herunterladen kann.

Haptik und Design

Das Gerät besteht scheinbar aus schwarzem Alu und fühlt sich für seine Größe recht schwer an, wenn auch nicht ganz so schwer wie das Kayowine. Gewogen habe ich die Geräte allerdings nicht… 😉

Maker:S,Date:2017-9-8,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-Y

Die “Anmutung” der Record/Pause-Tasten auf der Oberseite des Gehäuses ist relativ billig. Sie sitzen nicht stramm im Gehäuse, sondern wackeln leicht und “klackern” dabei.

Die Anordnung der Seitentasten ist weitgehend mittig relativ zur “Dicke” des Geräts gesehen, aber nicht ganz exakt. Die Tasten auf der linken Seite sitzen außerdem nicht auf der selben “Höhe” (wiederum relativ zur “Dicke” gesehen) wie die auf der rechten Seite, was für designbewusste Käufer durchaus eine “bittere Pille” sein kann.

Anders als in einer Rezension bei Amazon erklärt ist das Drücken der Tasten sehr wohl auf einer Aufnahme deutlich wahrnehmbar, z. B. wenn man die Pause-Funktion benutzt, um die Aufnahme temporär zu unterbrechen.

Das Design des UI zeigt sehr starke Ähnlichkeit zum oben erwähnten KAYOWINE-Gerät. Auch auf Grund des sehr ähnlichen Formfaktors des Geräts sowie der ähnlichen Taster/Schiebeschalter liegt der Verdacht nahe, dass die Geräte den selben Entwickler oder Ursprung haben.

Usability

Auf Grund der extrem ähnlichen Firmware gilt fast alles, was ich über das Kayowine gesagt habe, auch für das AGPTek RP23.

Vorteil der Anordnung der beiden wichtigen Tasten “Record” und “Play/Pause” auf der Oberseite des Gerätes ist, dass man beim Drücken nicht versehentlich die Seitentasten drückt, weil man “von unten” dagegen hält. Die Tasten sind auf Grund der prominenten Lage auch ohne Blickkontakt bequem zu “ertasten”.

Weiterhin fällt auf, dass die Previous/Next-Tasten keine Dauerfunktion haben, so dass man z. B. bei Einstellung der Uhrzeit die Tasten wiederholt drücken muss, statt dass man sie einfach gedrückt halten kann.

Auch bei diesem Gerät wird die Einstellung “Sleep timer: off” ignoriert — das Gerät geht nach zwei Minuten trotzdem in den Schlafzustand über. Ich habe bei diesem Gerät etwas mehr experimentiert und festgestellt, dass die “Sleep timer”-Einstellung scheinbar grundsätzlich ignoriert wird, selbst wenn man einfach eine benutzerdefinierte Zeit einstellt, nach der das Gerät “schlafen” soll. Selbst beim Maximum von “99 min.” geht das Gerät wiederum bereits nach ca. 2 min. in den Schlafzustand über.

Technische Eigenschaften

Anders als das Kayowine hat dieses Gerät auch eine Radiofunktion. Der UKW/FM-Bereich muss im Menü auf das europäische Frequenzband umgestellt werden, damit das Radio sinnvoll benutzbar ist.

Die Radiofunktion kann nur eingeschaltet werden, wenn ein Kopfhörer angeschlossen ist, da dessen Anschlussleitung als Antenne dient.

Die Qualität des Radioempfangs ist recht gut. Allerdings ist jeweils ein einzelnes “Knacksen” zu hören, wenn man sich innerhalb des Menüs bewegt. Ganz extrem wird das “Knacksen” bei scrollenden Menüpunkten, dann ist ein dauerhaftes “Knacksen” zu hören.

Radiosendungen können auch aufgenommen werden, wobei sich mir der Sinn nicht wirklich erschließt. Die Funktion ist wohl eher als “Gimmick” einzuordnen. 😉

Es gibt auch eine Auto-Tune-Funktion. Dabei  sucht das Radio automatisch alle empfangbaren Stationen und speichert diese in den internen Speicherplätzen ab.

Ein Vorteil dieses Geräts im Vergleich zum Kayowine ist, dass die Aufnahmen in Dateien gespeichert werden, die einen “vernünftigen” Namen haben, nämlich Datum im ISO-Format (d. h. YYYY-MM-DD) und Uhrzeit. Dadurch kann der Zeitstempel kaum “verloren” gehen, z. B. wenn die Datei versendet oder umkopiert wird.

Ansonsten gilt auch hier wieder das beim Kayowine Gesagte, weshalb ich mir die Wiederholung an dieser Stelle spare.

Fazit

Auch dieses Gerät ist aus meiner Sicht nicht als “Audio-Notizblock” brauchbar. Ich werde wohl weitersuchen müssen… 🙁

“Digitales Diktiergerät” Kayowine K-01

Das Kayowine K-01 wird als “digitales Diktiergerät” verkauft. Ich habe mir das Gerät als “Audio-Notizblock” angeschafft in der Hoffnung, es auch für diesen Zweck benutzen zu können. Im Folgenden möchte ich über meine Erfahrungen berichten.

Haptik

Das Gerät weist ein sehr edles “Finish” auf und ist für seine Größe recht schwer. Angeblich ist das Gehäuse aus Zink-Druckguss, es könnte aber auch massives fein-mattiertes Alu sein. Die Displayscheibe soll aus echtem Glas sein, was glaubwürdig scheint. Auf Grund dieser Glas-Displayscheibe ist das Gerät mutmaßlich sehr empfindlich gegen Beschädigungen bei einem Sturz.

Maker:S,Date:2017-9-8,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-Y

Der Ein-/Ausschalter macht sehr wertigen Eindruck, auch die Drucktaster haben einen sehr definierten Druckpunkt. Ich finde es nachteilig, dass zwei Taster/Knöpfe auf der rechten Seite nicht beschriftet sind, aber die Bedeutung lernt man schnell.

Dem edlen Design etwas Abbruch tut die Tatsache, dass die Knöpfe und der Micro-SD-Slot sowie der Micro-USB-Anschluss nicht mittig zur Gehäusedicke angebracht sind, sondern aus der Mitte versetzt und nicht einmal auf einer Linie sind.

Usability

Beim Einschalten über den Schiebeschalter bei einhändiger Bedienung drückt man geradezu zwangsläufig Tasten auf der linken Seite des Geräts, weil der Schiebeschalter relativ schwergängig ist (was jedoch durchaus eine wertige Haptik erzeugt!).

Das Gerät schaltet sich nach etwa zwei Minuten aus, auch wenn man das in den Einstellungen unterbunden hat (“Sleep timer: off”) — es sei denn, man startet eine Aufnahme, dann schaltet sich das Gerät nicht selbständig aus. Es ist mir trotz langen Rumprobierens nicht gelungen, diese automatische Abschaltung zu unterbinden. Man muss das Gerät dann wieder einschalten, indem man es entweder über den Schiebeschalter aus- und wieder einschaltet oder den “Menü”-Knopf lange gedrückt hält, bis das Gerät neu gestartet hat.

Beim Versuch, die allererste Aufnahme zu starten, entsteht eine Verzögerung von ca. 5 s, bevor die Aufnahme dann tatsächlich gestartet wird. Weitere Aufnahmen werden dann nach einer Verzögerung von “nur” 1 s gestartet, wobei auch das ein wenig lästig ist.

“Blinde” Durchführung von spontanen, verzögerungsfreien Aufnahmen ist auf Grund der geschilderten Tatsachen quasi unmöglich: Man kann sich nicht sicher sein, dass das Gerät überhaupt noch aufnahmebereit ist, da es sich wie oben beschrieben im Schlafzustand befinden kann. Also erst aus- und wieder einschalten, dann ca. 2 s warten damit das Gerät “sicher” aufnahmebereit ist, dann Aufnahmeknopf drücken. Es ist keinerlei akustische Rückmeldung möglich, wenn die Aufnahme gestartet oder gestoppt wurde.

Aus den geschilderten Gründen ist das Gerät für mich nicht als Audiorekorder brauchbar. Wenn ich beispielsweise beim Autofahren spontan eine Idee festhalten will (die Benutzung eines Diktiergerätes ist tatsächlich am Steuer erlaubt!), dann geht das im Zweifel nicht ohne mehrfach auf das Gerät zu schauen und eine Verzögerung von einigen Sekunden für die Herstellung der Aufnahmebereitschaft in Kauf zu nehmen.

Technische Eigenschaften

Die Aufnahmequalität von Sprache eines Sprechers, der sich in der Nähe des Geräts befindet, ist sehr gut, selbst bei niedrigen Bitraten. Allerdings ist es definitiv nicht zur Aufzeichnung über größere Entfernungen geeignet: Die Testaufnahme einer Fernsehsendung, die am Ort der Aufnahme in normaler Lautstärke wahrnehmbar war, aus ca. 4 m Entfernung war trotz Wiedergabe bei Maximallautstärke kaum verständlich.

Schaltet man das Gerät während einer Aufnahme mit dem Schiebeschalter aus, so ist die resultierende Datei defekt und kann nicht abgespielt werden.

Ein Format-Wechsel zwischen PCM (Wave-Datei mit Dateinamenserweiterung .WAV) und MP3 ist möglich. Durch die Komprimierung ist das MP3-Format sehr sparsam in der Belegung von Speicherplatz.

Dateinamen beinhalten leider nicht den Zeitstempel der Aufnahme (Datum/Uhrzeit). Lediglich das Erstellungsdatum der Datei reflektiert den Aufnahmezeitpunkt. Dieses kann leicht verloren gehen z. B. durch ungeeignetes Umkopieren oder Versenden. Für mich stellt das durchaus einen nennenswerten Nachteil dar.

Der Rekorder wird problemlos als USB Mass Storage Device erkannt und kann daher ohne Installation von Fremdtreibern sofort unter Windows oder macOS benutzt werden.

Fazit

Für 26 Euro hatte ich mir heutzutage offen gesagt mehr erwartet. Die Hardware macht einen guten Eindruck. Die Software jedoch wurde völlig unüberlegt “herunter programmiert” und ganz offensichtlich nicht einmal gründlich getestet, geschweige denn vor der Implementierung von einem UX-Experten vernünftig designt. Ich werde das Gerät daher zurück senden.

LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader Kurztest

Heute möchte ich kurz über den LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader berichten, den ich kürzlich für den Schnapper-Preis von 3,99 EUR (inkl. Versand!) bei Amazon erworben habe. Das Gerät wird bei Amazon unter dem Namen “Kosee 4-Port Quick Charge 2.0 58W USB Desktop-Ladestation und Auto-Ladegerät” angeboten.

Verpackt ist das Gerät in einer Blisterverpackung mit dem verheißungsvollen Aufdruck “QuickCharge 3.0”.

20171104_111705805_ios Continue reading LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader Kurztest

Becker Ready 50-Autoladekabel “seziert”

Nach etwa zweieinhalb Jahren hat sich nun das Autoladekabel (Typ “Mitac cac-051-00u-29“) für unser Becker Ready 50-Navi “verabschiedet” — es lädt das Gerät nicht mehr auf, obwohl noch die obere rote Lampe leuchtet, wenn der Stecker in der Zigarettenanzünder-Steckdose steckt. 🙁

Das Problem liegt definitiv am Ladekabel oder der Elektronik im Zigarettenanzünder-Stecker, denn mit einem anderen Micro-USB-Kabel/Ladegerät lässt sich das Navi problemlos laden.

Um auszuschließen dass es sich um ein mechanisches Problem handelt (Micro-USB-Stecker zu locker in der entsprechenden Buchse im Navi) habe ich sowohl das Micro-USB-Steckergehäuse als auch die beiden “Krallen” dort nachgebogen. Der Stecker steckte danach in der Tat etwas “strammer” (wobei er vorher auch nicht gerade auffällig locker saß!) in der Buchse, das Navi lud aber nach wie vor nicht.

Also öffnete ich den Stecker, um vielleicht irgendein offensichtliches Problem zu entdecken. Der Stecker enthält eine Platine die bestückt ist mit einem SMT-IC, drei Elkos, einer Induktivität sowie einer Drossel, einiger Dioden, sowie einer ganzen Reihe von SMT-Widerständen und -Kondensatoren. Das IC und die angrenzende Diode war mit einem “Pad” abgedeckt, bei dem es sich möglicherweise um ein Silikon-Wärmeleitpad handelt. Dieses Pad war hellgrau, sehr “labberig” und klebrig.

Hier einige Fotos:

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Die Elkos waren zumindest nicht offensichtlich defekt, sie waren nicht “geplatzt”, und es war auch kein Elektrolyt ausgetreten.

Da ich im Augenblick keine Möglichkeit habe etwas zu messen, endete an dieser Stelle meine kleine Untersuchung. Ich habe nun ein neues Ladekabel bestellt, für sage und schreibe gut 20 Euro. Scheinbar passiert es sehr häufig dass das Ladekabel kaputt geht, wie man in den Bewertungen bei Amazon lesen kann.

Capture MiniDV tapes via Firewire

Until some years ago I was using a Canon MiniDV camcorder to record home videos, but since then I had switched to one using SD cards. I have about 40 tapes left which I wanted to capture for “posterity”, but it turned out that it was not as easy as I thought…

My first try was to do it on my (somewhat elderly) MacBook Pro. It still has a Firewire (IEEE 1394) port, and I quickly found out on the Internet that I should be able to grab video from the camera using iMovie. Well, that was indeed pretty straight-forward, apart from that I had strange issues with some tapes. For some tapes, iMovie would simply report “No data from device”, even though the tapes played well on the camcorder. I would write a large number of very small files to the Mac, instead of relatively few large ones that I expected according to the source material.

So I searched for alternatives.

I quickly came across a tool called WinDV which I had actually used 10 years ago already. 🙂 Turned out that the tool still works under Windows 10, which I found pretty amazing, and that it could capture some tapes I couldn’t capture using iMovie. Still, there were some tapes that not even WinDV could capture…

I resumed my search for a suitable tool, and then came across DVgrab, which runs under Linux (Ubuntu in my case). Apart from installing it, there was nothing to do, no device nodes to create, no permissions to be modified, etc.

To make a long story short, DVgrab seems to be the perfect tool for me. Completely non-interactive, which is a big pro in my eyes because it eliminates human error (to make sure settings are the same all the time), and it finally could capture the tapes the other tools couldn’t capture. I have no clue why they failed, as the tapes seemed to contain all the required info (actual, correct timecode).

Just for reference, this is the command-line I used:

dvgrab --autosplit --timestamp --size 0 --rewind Florida-

These parameters make sure the input is split automatically into separate files (starting with “Florida-“) if a discontinuity in the timecode is detected, the tool includes the timestamps from the timecode in the filenames, it creates files of unlimited size (otherwise it would split output in 1 GB chunks), and it will rewind the tape prior to capturing it. Output files will be named like  follows:

-rw-r--r-- 1 rabe rabe 149M Jan 26 21:32 Florida-2009.05.06_13-55-15.dv
-rw-r--r-- 1 rabe rabe  69M Jan 26 21:32 Florida-2009.05.06_14-25-25.dv

It can be that simple!

I hope you enjoyed this blog post. Please leave a message  if it was in any way helpful.

Firmware Issue with LG BP430 BluRay Player remains

In one of my recent articles I blogged about a regression the latest firmware update for my LG BP430 introduced. I made LG aware by calling them, and they said they would forward that warning and have the broken firmware update pulled from their update server.

Today, more than a week later I noticed by chance that there is supposedly a new firmware update available on their web server (i. e. not on their update server that the player uses internally, which usually will be updated prior to the web server according to the support guy I talked to). See below for a screenshot of LG’s web site as of today:

LG-FW-Update-Typo

See how it says BD3.413, while the previous (broken) version was BD3.412. That sounded promising, since a higher version number could have meant they had already fixed the issue I reported. So I downloaded the ZIP file and prepared to install it by copying the file to a USB flash memory stick.

Prior to actually applying the update the player shows the version number in the upgrade image, and in fact it still says BD3.412. So there’s simply a typo on LG’s web site. Not very professional, if I may say.

Finally, the upgrade server still holds the same broken version as well. 🙁

I guess I have to call them again — they don’t even have a toll-free number, but I’m willing to pay the price anyway since it’s at least not a premium (0900) number.

I will keep you posted!

Update 2014-02-10: I called LG again, and this time I was talking to a customer service rep who seemed to be interested. He took a note of my contact details and promised to forward the info about the bad firmware upgrade. He also confirmed that the LG BP530 would also be affected, since these two devices share the same firmware.

Update 2014-05-12: Finally LG seemed to have fixed the defects. Since a couple of days I’m running firmware version “BD3.412.40424.C” on my LG BP430, and so far I could not reproduce any of the issues encountered in previous versions. Please let me know how it goes for you.

Warning to install latest firmware version for LG BP430 BluRay player

A couple of days I was offered a firmware update by my LG BP430 BluRay player (German site), which I installed immediately when I noticed the update. The update process went ok, flashing finished with no (obvious) errors.

Today my wife told me that the device suddenly doesn’t play any DVDs any longer. They screen just stayed white, without the DVD being played. Also, some videos from my NAS don’t play anymore via DLNA.

I called LG support in Germany, but they’re not yet aware that the latest firmware seems to break things. They made me aware that on their website there’s still an old version available, but at the same time they said their technicians say you can’t downgrade.

Before I would send back the player to Amazon (it’s only one month old), I tried whether you can downgrade the firmware anyway — and yes, you can. After I downgraded from the bad version BD3.412.40122.C to the older version available on LG’s site (BD2.817.30806.C/Date:2013.08.19) all was fine again.

So, beware before you upgrade to said version. I would definitely wait until a more recent version becomes available.

Kurztest SanDisk Sansa Clip Zip

Meine Frau gehört scheinbar zu den Wenigen, die noch “normale” MP3-Player (statt eines völlig überdimensionierten 700 EUR-Handys) benutzen. Da ihr altes Gerät (etwa zehn Jahre alt, Preis damals 10 EUR bei Plus!) mittlerweile nicht mehr wirklich gut funktionierte, habe ich ihr zu Weihnachten einen neuen Player geschenkt, einen SanDisk “Sansa Clip Zip” mit 4 GB in rot zum Preis von knapp 40 EUR.

Im Folgenden werde ich einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben, vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen…

Positive Eigenschaften des SanDisk “Sansa Clip Zip” sind:

  • extrem kompakte Bauweise
  • trotzdem farbiges, gut lesbares Grafikdisplay (96×96 Pixel)
  • absolut rauschfreier Betrieb auch auf kleinster Lautstärke
  • gut bedien- und konfigurierbares Gerätemenü
  • Ideal für Hörbücher/-spiele: fängt nach Wiedereinschalten exakt an der Stelle wieder an an der man ihn ausgeschaltet hatte
  • Einschlaffunktion: schaltet sich nach einstellbarer Verzögerung von selbst aus
  • Gerät besitzt einen Mikro-USB-Anschluss (statt Mini-USB), wie ihn mittlerweile fast jedes Handy hat. Das hat den Vorteil dass man das Gerät bei Bedarf “überall” laden kann.
  • Akkulaufzeit sehr gut
  • Micro-SD-Slot für Erweiterung um max. 32 GB, so dass dann insgesamt 36 GB zur Verfügung stehen, was wirklich üppig ist.
  • Kompatibel zur Open Source-Firmware “Rockbox” (im Status “stabil”). Das ist eine sehr wertvolle Eigenschaft da man dadurch Chancen hat, in Zukunft Unterstützung für neue Dateiformate oder Fehler-/Problembehebungen zu erhalten, die man vom Hersteller eines solch günstigen Geräts in der Regel nicht erwarten kann und auch nicht erhält.
  • Keine extra Software für Befüllung notwendig. Es reicht der Standard-Dateimanager des jeweiligen Betriebssystems, da das Gerät als USB-Mass Storage-Device an jedem PC (ab Windows XP, natürlich auch unter Linux) oder Mac erscheint.

Nachteile hat meine Frau bisher keine entdeckt, sorry. 😉

Hier noch der Link zum Hersteller für etwaige Firmware-Updates und zur Unterstützung bei Problemen…