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Ersatzbatterie für APC Back UPS PRO USV 900 VA – BR900GI

Nach knapp sechs Jahren hat es der originale Akkusatz für meine APC Back UPS PRO (BR900GI) nun hinter sich. Ich habe dies nur durch Zufall festgestellt, weil die USV plötzlich hektisch zu “schnattern” begann, als ich den angeschlossenen PC benutzte. Mit “Schnattern” meine ich ein hektisches, “abgebrochenes” Gepiepse, also kein anhaltender oder regelmäßiger Piepston.

Ich habe daher den PC herunter gefahren und die USV außer Betrieb genommen (abgekabelt). Dabei fiel mir ein unangenehmer Geruch auf. Ich öffnete also das Batteriefach und bemerkte, dass die Akkus sehr heiß waren — so heiß, dass ich sie nicht mehr in der Hand halten konnte. Eine Temperaturmessung ergab rekordverdächtige 62,9 °C:

Ich wage gar nicht drüber nachzudenken was passiert wäre, wenn ich das Versagen der Akkus nicht jetzt bemerkt hätte… 🙁

Der Geruch kam wohl scheinbar daher, dass an einem Kontakt schon in geringem Ausmaß Batteriesäure austrat:

Obwohl das USB-Kabel der USV mit dem PC verbunden war und die USV von Windows 10 auch erkannt wurde, hat mich Windows nicht über den schlechten Zustand der Akkus informiert. 🙁

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Sommer Duo Vision 650 Laufwagen schließt nicht mehr

Mein Sektional-Garagentor ist mit einem Sommer Duo Vision 650 Garagentorantrieb ausgestattet. Dieser Antrieb machte nun plötzlich gut sechs Jahre nach Bau unseres Hauses und damit Installation des Antriebs Ärger. Sporadisch bei Bedienung fuhr das Tor zwar noch hoch, schloss sich aber nicht wieder. Einige Wochen nach Beginn der Probleme war die Schließfunktion permanent ausgefallen, so dass ich die Notentriegelung benutzen musste, um das Tor manuell bedienen zu können.

Als technisch interessierter und vorgebildeter Mensch war mir das natürlich Ansporn, der Sache auf den Grund zu gehen. Also zunächst ein bisschen gemessen…

Das Gehäuse der Steuerung liess sich leicht von unten öffnen, nachdem ich die Lichthaube nach oben abgeschoben und die zwei darunter liegenden Schrauben entfernt hatte. Zum Vorschein kam die Steuerplatine, die einfach nur über einen Platinenstecker in einen entsprechenden Sockel eingesteckt ist. Auf dieser befinden sich zwei Relais, die jeweils die 24 V-Versorgungsspannung, die der Ringkerntrafo generiert, in der einen oder anderen Polung an die C-Schiene und Kette anlegt. Also einfach mal gemessen, ob die Spannungen zuverlässig anliegen — das war der Fall. Als Nächstes mal das Gehäuse des Laufwagens öffnen und dort messen. Auch dort lagen die jeweiligen Spannungen bei Bedienung des Tasters an der Steuerung an.

Hmmm. Was konnte also das Problem sein? Kann ein Motor so kaputt sein, dass er sich noch in der einen Richtung dreht, in der Gegenrichtung aber nicht mehr? Das erschien mir sehr unwahrscheinlich. Was konnte es also sonst sein?! Ob es viellecht der Endschalter war, der das Ende des Schließvorgangs verursacht? Also die Kontakte von der Motorplatine abgezogen und mit dem Multimeter gemessen — Bingo, in einer Stellung des Laufwagens, in der keiner der Endschalter betätigt wurde, hatte der eine Endschalter Durchgang, der andere war geöffnet.

Also habe ich ein entsprechendes Ersatzteil bestellt und dies gestern Abend eingebaut. Der Einbau war nicht schwierig selbst für mich als nicht sehr geübten “Schrauber”, allerdings war doch der eine oder andere “Trick” erforderlich, was ich im Folgenden schildern werde.

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Im Gigabit-Zeitalter angekommen!

Am 01.04.2018 (kein Aprilscherz!) wurde mein Internet-Anschluss von der Deutsche Glasfaser von 200 MBit/s (symmetrisch) auf nunmehr 500 MBit/s (ebenfalls symmetrisch, d. h. die Geschwindigkeit wird sowohl auf dem Downlink wie auch auf dem Uplink erreicht) umgestellt.

Und da der Anschluss vollduplex ist, d. h. Uplink und Downlink gleichzeitig in Betrieb sind, da die Übertragung auf unterschiedlichen Frequenzen erfolgt (WDM), habe ich insgesamt 1 GBit/s zur Verfügung. 😉

Ich füge hier mal einen Auszug eines selbstprogrammierten Benchmarks bei, der die Geschwindigkeit eindrucksvoll illustriert:

netbench

Es handelt sich hier nicht um irgendwelche “Pseudo-Benchmarks” à la Fritzbox, wo nur die ausgehandelte Leitungs-Geschwindigkeit zwischen Modem und DSL-Access-Multiplexer angezeigt wird (was nichts über den tatsächlich erzielbaren Durchsatz aussagt, weil dieser auch von der Kapazität des Backbones und der Peerings abhängt!), sondern um tatsächlich alle fünf Minuten gemessene jeweils 20 sekündliche Übertragungen zwischen meinem Glasfaser-Anschluss und dem Hetzner-Root-Server, der diesen Blog beherbergt.

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“Lifetime” (Map-Upgrade) kann ganz schön kurz sein… :-(

Vor gerade einmal viereinhalb Jahren — ok, in der heutigen “Wegwerfgesellschaft” beinahe eine Ewigkeit — hatten wir ein Becker Ready 50 mit “Lifetime Map Upgrade (LMU)” gekauft.

Wir hatten damals gezielt nach Navis mit “lebenslangen” kostenlosen Karten-Updates gesucht, weil sich innerhalb eines Jahres erhebliche Änderungen ergeben wie z. B. neue oder umbenannte Straßen, geänderte Straßenverläufe, Einführung von Kreisverkehren, u. v. m. Daher wollten wir die Gewähr auf regelmäßige Kartenupdates erhalten.

Unser voriges Navi beinhaltete nur ein kostenloses Update, und ein einzelnes Update sollte knapp 50 EUR kosten, was die Hälfte des damaligen Kaufpreises war. Daher lieber etwas mehr ausgeben, dafür aber “peace of mind”… Denkste! 🙁

Vor zwei Wochen nun erhielten wir folgende Mail von becker-falk@notification-naviextras.com:

Dear Becker/Falk user,

As you may or may not already know, insolvency proceedings were opened in April 2017 regarding the assets of United Navigation GmbH, the manufacturer of your Becker or Falk device. Meanwhile United Navigation has ceased its operations, and the company is currently winding up its affairs.
Since you are our valued customer, we would like to assure you that we at NNG Llc, the developer and provider of Content Manager will continue to support your device with the latest available maps, as per our agreement with United Navigation.

How will the above affect you?

  • If you have recently purchased a Becker or Falk device and you are within 30 days of its first use, you are eligible to activate a free map update and download the most recent map available for your device until the 29th of March 2018.
  • If you are an already existing user with an activated free map update, you now have the possibility to download the recently released map until the 29th of March 2018.

After this date no further free updates will be available for download in Content Manager.

We highly recommend that you update until the 29th of March 2018 using Content Manager if you are entitled for a free map update.

  • We will continue releasing updates up to four times a year, just as we have done until now, granting you the possibility to download the latest available navigation content. Map updates will be available for purchase in Content Manager at any time, until further notice.

We hope that by continuing to provide you with the opportunity to update and continue using your navigation device, we can help you avoid any inconvenience.

Best regards,
Content Manager® Support

Zusammengefasst auf Deutsch:

  • Der Hersteller des Geräts, “United Navigation GmbH”, ist pleite.
  • NNG Llc, der Hersteller des Karten-Update-Programms (und wahrscheinlich auch der Lieferant der Karten selbst), stellt weiterhin Karten-Updates zur Verfügung.
  • Diese sind allerdings nur bis zum 29. März weiterhin kostenfrei.
  • Danach sind sie kostenpflichtig.

Hallo?! Geht’s noch?! Für solche Sperenzchen habe ich wirklich keinerlei Verständnis.

Wenn ein Hersteller von Geräten mit kostenlosen “lebenslangen” Updates wirbt, dann muss er auch durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen (unter Leistung von entsprechenen (Vorab-) Zahlungen, mit denen diese Leistungen “dauerhaft” abgegolten sind!) mit seinen Zulieferern dafür sorgen, dass er dieses Versprechen auch einhalten kann.

Becker hat dies augenscheinlich versäumt. Da Becker pleite ist, kann ich die Firma nicht mehr zur Verantwortung ziehen — das wäre ohnehin schwierig, weil ich mit denen kein Vertragsverhältnis habe. Ich muss mich also an den Lieferanten (ein Amazon-Marketplace-Händler) halten. Mal sehen, wie die sich zu der Sache stellen…

Ich werde weiter berichten.

“Digitales Diktiergerät” Kayowine K-01

Das Kayowine K-01 wird als “digitales Diktiergerät” verkauft. Ich habe mir das Gerät als “Audio-Notizblock” angeschafft in der Hoffnung, es auch für diesen Zweck benutzen zu können. Im Folgenden möchte ich über meine Erfahrungen berichten.

Haptik

Das Gerät weist ein sehr edles “Finish” auf und ist für seine Größe recht schwer. Angeblich ist das Gehäuse aus Zink-Druckguss, es könnte aber auch massives fein-mattiertes Alu sein. Die Displayscheibe soll aus echtem Glas sein, was glaubwürdig scheint. Auf Grund dieser Glas-Displayscheibe ist das Gerät mutmaßlich sehr empfindlich gegen Beschädigungen bei einem Sturz.

Maker:S,Date:2017-9-8,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-Y

Der Ein-/Ausschalter macht sehr wertigen Eindruck, auch die Drucktaster haben einen sehr definierten Druckpunkt. Ich finde es nachteilig, dass zwei Taster/Knöpfe auf der rechten Seite nicht beschriftet sind, aber die Bedeutung lernt man schnell.

Dem edlen Design etwas Abbruch tut die Tatsache, dass die Knöpfe und der Micro-SD-Slot sowie der Micro-USB-Anschluss nicht mittig zur Gehäusedicke angebracht sind, sondern aus der Mitte versetzt und nicht einmal auf einer Linie sind.

Usability

Beim Einschalten über den Schiebeschalter bei einhändiger Bedienung drückt man geradezu zwangsläufig Tasten auf der linken Seite des Geräts, weil der Schiebeschalter relativ schwergängig ist (was jedoch durchaus eine wertige Haptik erzeugt!).

Das Gerät schaltet sich nach etwa zwei Minuten aus, auch wenn man das in den Einstellungen unterbunden hat (“Sleep timer: off”) — es sei denn, man startet eine Aufnahme, dann schaltet sich das Gerät nicht selbständig aus. Es ist mir trotz langen Rumprobierens nicht gelungen, diese automatische Abschaltung zu unterbinden. Man muss das Gerät dann wieder einschalten, indem man es entweder über den Schiebeschalter aus- und wieder einschaltet oder den “Menü”-Knopf lange gedrückt hält, bis das Gerät neu gestartet hat.

Beim Versuch, die allererste Aufnahme zu starten, entsteht eine Verzögerung von ca. 5 s, bevor die Aufnahme dann tatsächlich gestartet wird. Weitere Aufnahmen werden dann nach einer Verzögerung von “nur” 1 s gestartet, wobei auch das ein wenig lästig ist.

“Blinde” Durchführung von spontanen, verzögerungsfreien Aufnahmen ist auf Grund der geschilderten Tatsachen quasi unmöglich: Man kann sich nicht sicher sein, dass das Gerät überhaupt noch aufnahmebereit ist, da es sich wie oben beschrieben im Schlafzustand befinden kann. Also erst aus- und wieder einschalten, dann ca. 2 s warten damit das Gerät “sicher” aufnahmebereit ist, dann Aufnahmeknopf drücken. Es ist keinerlei akustische Rückmeldung möglich, wenn die Aufnahme gestartet oder gestoppt wurde.

Aus den geschilderten Gründen ist das Gerät für mich nicht als Audiorekorder brauchbar. Wenn ich beispielsweise beim Autofahren spontan eine Idee festhalten will (die Benutzung eines Diktiergerätes ist tatsächlich am Steuer erlaubt!), dann geht das im Zweifel nicht ohne mehrfach auf das Gerät zu schauen und eine Verzögerung von einigen Sekunden für die Herstellung der Aufnahmebereitschaft in Kauf zu nehmen.

Technische Eigenschaften

Die Aufnahmequalität von Sprache eines Sprechers, der sich in der Nähe des Geräts befindet, ist sehr gut, selbst bei niedrigen Bitraten. Allerdings ist es definitiv nicht zur Aufzeichnung über größere Entfernungen geeignet: Die Testaufnahme einer Fernsehsendung, die am Ort der Aufnahme in normaler Lautstärke wahrnehmbar war, aus ca. 4 m Entfernung war trotz Wiedergabe bei Maximallautstärke kaum verständlich.

Schaltet man das Gerät während einer Aufnahme mit dem Schiebeschalter aus, so ist die resultierende Datei defekt und kann nicht abgespielt werden.

Ein Format-Wechsel zwischen PCM (Wave-Datei mit Dateinamenserweiterung .WAV) und MP3 ist möglich. Durch die Komprimierung ist das MP3-Format sehr sparsam in der Belegung von Speicherplatz.

Dateinamen beinhalten leider nicht den Zeitstempel der Aufnahme (Datum/Uhrzeit). Lediglich das Erstellungsdatum der Datei reflektiert den Aufnahmezeitpunkt. Dieses kann leicht verloren gehen z. B. durch ungeeignetes Umkopieren oder Versenden. Für mich stellt das durchaus einen nennenswerten Nachteil dar.

Der Rekorder wird problemlos als USB Mass Storage Device erkannt und kann daher ohne Installation von Fremdtreibern sofort unter Windows oder macOS benutzt werden.

Fazit

Für 26 Euro hatte ich mir heutzutage offen gesagt mehr erwartet. Die Hardware macht einen guten Eindruck. Die Software jedoch wurde völlig unüberlegt “herunter programmiert” und ganz offensichtlich nicht einmal gründlich getestet, geschweige denn vor der Implementierung von einem UX-Experten vernünftig designt. Ich werde das Gerät daher zurück senden.

Nie wieder Synology!

Ich muss mir heute mal meinen Frust über die schlechte Qualität der Synology-Disk Station Manager (DSM)-Software vom Leib schreiben.

Seit ich Synology-Produkte einsetze — immerhin seit mehr als fünfeinhalb Jahren (DS212+, DS414, DS415+, DS916+, wir reden hier über insgesamt mehr als 1.800 EUR, die nur die “nackten” Geräte gekostet haben!) — ärgere ich mich immer wieder über geradezu stümperhafte Implementierungen von bestimmten Funktionen. Und was dem Ganzen dann die Krone aufsetzt ist der geradezu unverschämt reagierende Synology-Support, der Bugs einfach nicht als Bugs akzeptiert, sondern “gerne in meinem Namen einen Change Request einreicht, aber ob und wann der implementiert wird können wir nicht sagen”. Oder teilweise geradezu dämliche Workarounds als “Lösung” vorschlägt, statt das Problem richtig zu lösen. 🙁

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die absoluten Grundfunktionen (Dateiserver über SMB, CIFS, AFP) funktionieren selbstredend problemlos. Aber dabei ist ja auch nichts falsch zu machen. Synology übernimmt einfach die bekannten und bewährten Open Source-Dienste, wie z. B. Samba. Aber bei fast allem anderen, was Synology “oben drauf gesetzt” hat, gibt es Probleme. Die unten beispielhaft geschilderten Probleme lassen sich allesamt im Netz wieder finden. Unzählige Kunden leider unter diesen Problemen, aber Synology lässt ihre Kunden “im Regen stehen”!

Einige Beispiele von Problemen der letzten Jahre, die ich gegenüber Synology reklamiert habe, die aber bis heute nicht beseitigt sind: Continue reading Nie wieder Synology!

LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader Kurztest

Heute möchte ich kurz über den LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader berichten, den ich kürzlich für den Schnapper-Preis von 3,99 EUR (inkl. Versand!) bei Amazon erworben habe. Das Gerät wird bei Amazon unter dem Namen “Kosee 4-Port Quick Charge 2.0 58W USB Desktop-Ladestation und Auto-Ladegerät” angeboten.

Verpackt ist das Gerät in einer Blisterverpackung mit dem verheißungsvollen Aufdruck “QuickCharge 3.0”.

20171104_111705805_ios Continue reading LVSUN LS-Q4U 4-Port USB-Lader Kurztest

Bosch L-Boxx-System zur Werkzeugaufbewahrung

Heute will ich etwas zum Bosch L-Boxx-System schreiben, einem meines Erachtens genialen System zur Aufbewahrung von Werkzeug. Man kann die einzelnen “Boxen” oder “Koffer” miteinander verbinden, so dass sich diese als eine Einheit transportieren lassen. Es gibt sogar einen “Caddy” dafür, was sich für Profi-Handwerker oder sehr ambitionierte Hobby-Handwerker anbietet, die sehr viel Werkzeug haben und dieses ordentlich aufbewahren oder transportieren möchten.

Schon als kleiner Junge war ich ein “Werkzeug-Fetischist”. Auch heute noch habe ich großen Spaß an hochwertigem Werkzeug, so dass ich mir im Laufe der Jahre eine ganze Reihe Geräte, häufig aus dem Hause “Bosch”, gekauft habe oder sie mir zum Geburtstag oder Weihnachten gewünscht (und dann tatsächlich oft genug auch geschenkt bekommen) habe.

Vor etwa einem Jahr habe ich mir endlich einen Bohrhammer gegönnt, und zwar den Bosch Professional GBH 2-28 DFV. Diesen gab es gegen einen kleinen Aufpreis auch in einem Bosch L-Boxx-Systemkoffer. Das war bis vor kurzem meine erste Komponente aus der L-Boxx-Serie. Der Koffer ist wirklich extrem robust und hochwertig verarbeitet, und die “Klick-Mechanik” hat Interesse auf “mehr” geweckt.

Amazon schlug mir vor kurzem, wahrscheinlich basierend auf meiner Einkaufshistorie, verschiedene L-Boxxen vor. Da ich mir ohnehin immer mal einen oder mehrere Zusatzkoffer kaufen wollte, z. B. für Zubehör oder Geräte, die ohne eine L-Boxx ausgeliefert wurden, habe ich mir nun vor einer Woche die erste zusätzliche Box gekauft, eine Bosch Professional L-Boxx 102 Koffersystem, Größe 1. Ich möchte darin Dübel und Schrauben aufbewahren, da man diese ja in der Regel ebenfalls benötigt, wenn man mit der Bohrmaschine arbeitet. Zusätzlich habe ich mir das Sortimo 51015299 Insetboxen-Set H3 sowie die Sortimo 121014678 Deckeleinlage L-BOXX bestellt. Die Deckeleinlage sorgt dafür, dass die einzelnen Inset-Boxen bzw. deren Inhalt nicht herausfallen können, da die Einlage im geschlossenen Zustand formbündig auf den Inset-Boxen aufliegt.

Sortimo ist übrigens der “originale” Hersteller des L-Boxx-Systems, und fertigt die Koffer als OEM u. a. für Bosch, Wiha, Makita und andere.

Die drei Teile haben die selbe hochwertige Qualität wie der Koffer für meinen Bohrhammer. Alles passt perfekt, die “Haptik” ist ausgezeichnet, sehr gute Passgenauigkeit. Ich werde nun die Dübel und Schrauben einsortieren und dann ein Foto von dem Ganzen hier veröffentlichen, damit man sich besser ein Bild davon machen kann.

Wenn Ihr auch L-Boxxen einsetzt, dann schreibt mir gerne welche Ihr besitzt, und wofür Ihr sie verwendet.

 

Becker Ready 50-Autoladekabel “seziert”

Nach etwa zweieinhalb Jahren hat sich nun das Autoladekabel (Typ “Mitac cac-051-00u-29“) für unser Becker Ready 50-Navi “verabschiedet” — es lädt das Gerät nicht mehr auf, obwohl noch die obere rote Lampe leuchtet, wenn der Stecker in der Zigarettenanzünder-Steckdose steckt. 🙁

Das Problem liegt definitiv am Ladekabel oder der Elektronik im Zigarettenanzünder-Stecker, denn mit einem anderen Micro-USB-Kabel/Ladegerät lässt sich das Navi problemlos laden.

Um auszuschließen dass es sich um ein mechanisches Problem handelt (Micro-USB-Stecker zu locker in der entsprechenden Buchse im Navi) habe ich sowohl das Micro-USB-Steckergehäuse als auch die beiden “Krallen” dort nachgebogen. Der Stecker steckte danach in der Tat etwas “strammer” (wobei er vorher auch nicht gerade auffällig locker saß!) in der Buchse, das Navi lud aber nach wie vor nicht.

Also öffnete ich den Stecker, um vielleicht irgendein offensichtliches Problem zu entdecken. Der Stecker enthält eine Platine die bestückt ist mit einem SMT-IC, drei Elkos, einer Induktivität sowie einer Drossel, einiger Dioden, sowie einer ganzen Reihe von SMT-Widerständen und -Kondensatoren. Das IC und die angrenzende Diode war mit einem “Pad” abgedeckt, bei dem es sich möglicherweise um ein Silikon-Wärmeleitpad handelt. Dieses Pad war hellgrau, sehr “labberig” und klebrig.

Hier einige Fotos:

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Die Elkos waren zumindest nicht offensichtlich defekt, sie waren nicht “geplatzt”, und es war auch kein Elektrolyt ausgetreten.

Da ich im Augenblick keine Möglichkeit habe etwas zu messen, endete an dieser Stelle meine kleine Untersuchung. Ich habe nun ein neues Ladekabel bestellt, für sage und schreibe gut 20 Euro. Scheinbar passiert es sehr häufig dass das Ladekabel kaputt geht, wie man in den Bewertungen bei Amazon lesen kann.