Category Archives: Consumer Electronics

Warning to install latest firmware version for LG BP430 BluRay player

A couple of days I was offered a firmware update by my LG BP430 BluRay player (German site), which I installed immediately when I noticed the update. The update process went ok, flashing finished with no (obvious) errors.

Today my wife told me that the device suddenly doesn’t play any DVDs any longer. They screen just stayed white, without the DVD being played. Also, some videos from my NAS don’t play anymore via DLNA.

I called LG support in Germany, but they’re not yet aware that the latest firmware seems to break things. They made me aware that on their website there’s still an old version available, but at the same time they said their technicians say you can’t downgrade.

Before I would send back the player to Amazon (it’s only one month old), I tried whether you can downgrade the firmware anyway — and yes, you can. After I downgraded from the bad version BD3.412.40122.C to the older version available on LG’s site (BD2.817.30806.C/Date:2013.08.19) all was fine again.

So, beware before you upgrade to said version. I would definitely wait until a more recent version becomes available.

Kurztest SanDisk Sansa Clip Zip

Meine Frau gehört scheinbar zu den Wenigen, die noch “normale” MP3-Player (statt eines völlig überdimensionierten 700 EUR-Handys) benutzen. Da ihr altes Gerät (etwa zehn Jahre alt, Preis damals 10 EUR bei Plus!) mittlerweile nicht mehr wirklich gut funktionierte, habe ich ihr zu Weihnachten einen neuen Player geschenkt, einen SanDisk “Sansa Clip Zip” mit 4 GB in rot zum Preis von knapp 40 EUR.

Im Folgenden werde ich einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben, vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen…

Positive Eigenschaften des SanDisk “Sansa Clip Zip” sind:

  • extrem kompakte Bauweise
  • trotzdem farbiges, gut lesbares Grafikdisplay (96×96 Pixel)
  • absolut rauschfreier Betrieb auch auf kleinster Lautstärke
  • gut bedien- und konfigurierbares Gerätemenü
  • Ideal für Hörbücher/-spiele: fängt nach Wiedereinschalten exakt an der Stelle wieder an an der man ihn ausgeschaltet hatte
  • Einschlaffunktion: schaltet sich nach einstellbarer Verzögerung von selbst aus
  • Gerät besitzt einen Mikro-USB-Anschluss (statt Mini-USB), wie ihn mittlerweile fast jedes Handy hat. Das hat den Vorteil dass man das Gerät bei Bedarf “überall” laden kann.
  • Akkulaufzeit sehr gut
  • Micro-SD-Slot für Erweiterung um max. 32 GB, so dass dann insgesamt 36 GB zur Verfügung stehen, was wirklich üppig ist.
  • Kompatibel zur Open Source-Firmware “Rockbox” (im Status “stabil”). Das ist eine sehr wertvolle Eigenschaft da man dadurch Chancen hat, in Zukunft Unterstützung für neue Dateiformate oder Fehler-/Problembehebungen zu erhalten, die man vom Hersteller eines solch günstigen Geräts in der Regel nicht erwarten kann und auch nicht erhält.
  • Keine extra Software für Befüllung notwendig. Es reicht der Standard-Dateimanager des jeweiligen Betriebssystems, da das Gerät als USB-Mass Storage-Device an jedem PC (ab Windows XP, natürlich auch unter Linux) oder Mac erscheint.

Nachteile hat meine Frau bisher keine entdeckt, sorry. 😉

Hier noch der Link zum Hersteller für etwaige Firmware-Updates und zur Unterstützung bei Problemen…

Erste Eindrücke vom Becker Ready 50 LMU

Äußerlichkeiten

Nachdem ich zunächst das Garmin nüvi 150T LMT und dann das Blaupunkt TravelPilot 50 CE LMU getestet und für “ungeeignet” befunden hatte haben wir uns nunmehr das Becker Ready 50 LMU bestellt, da die Kundenmeinungen auf Amazon recht positiv sind und wir einige für uns wichtige positive Aussagen gefunden haben.

Das Gerät ist etwas dicker als die beiden erst genannten Navis, jedoch keineswegs als “dick” oder “klobig” zu bezeichnen. Das Design ist “gefällig” — wobei eine solche Einschätzung natürlich subjektiv ist.

Direkt nach dem Auspacken fiel mir auf, dass das Becker — anders als die beiden anderen Geräte — über einen Micro-USB-Anschluss (anstatt eines “veralteten” Mini-USB-Anschlusses) zum Laden verfügt. Das ist insofern positiv, als die überwiegende Mehrzeit der in den letzten Jahren auf den Markt gekommenen Handys über einen eben solchen Anschluss verfügen, so dass in beinahe jedem Haushalt ein entsprechendes 230 Volt-Ladegerät existieren dürfte — mitgeliefert wird lediglich ein Autoladegerät, was aus dem vorgenannten Grund kein Problem sein dürfte.

Der Saugnapfhalter für das Becker Navi ist sehr kompakt, so dass er leicht im Handschuhfach oder in Schubladen/Fächern unter dem Sitz verstaut werden kann. Anders als viele andere Halter, bei denen das Navi per “Klemmkraft” eingerastet wird, hat der Halter des Beckers einen federunterstützten Rastmechanismus. Potenziell halte ich das für haltbarer und damit für die bessere Lösung — ob das tatsächlich so ist wird sich erst noch zeigen…

Das Becker verfügt über ein sehr ausführliches “Information”-Menü, dem man sämtliche Versionsstände für das Navigationsprogramm, Karten, Sprachdateien, TMC, POI, zeitabhängige Routinginformationen, etc. entnehmen kann. Das habe ich bisher bei keinem Navi gesehen — sehr lobenswert! Ab Werk verfügt das Gerät über die Software-Version 9.6.1.215570 (SR2). Die Deutschland-Karte vom Anbieter Navteq hatte den Stand 2011.Q1, war also mehr als zwei Jahre alt. Eigentlich schon das erste Ärgernis, denn selbst wenn man das Erscheinungsdatum des Geräts von circa 5/2012 berücksichtigt war die Karte auch damals schon älter als ein Jahr. Egal, auf Grund der kostenlosen “lebenslang” verfügbaren Kartenupdates ist das kein Problem. Mitgeliefert werden übrigens Karten von 44 europäischen Ländern — für uns wäre noch USA interessant, aber diese Karte gibt es fast nirgendwo kostenlos dabei, diese muss extra erworben werden. Continue reading Erste Eindrücke vom Becker Ready 50 LMU

QuickGPSfix bei TomTom

Richte gerade für meinen Vater ein neues TomTom XXL Classic ein. Dabei stolpere ich über ein nettes Feature, das sich “QuickGPSfix” nennt. Was verbirgt sich dahinter? Es handelt sich um die Offline-Aktualisierung des Navis mit A-GPS-Daten.

A-GPS ist ein Verfahren, bei dem der GPS-Chip bestimmte Informationen über Satellitenstandorte, Satellitenstatus, etc. erhält. Dadurch kann der sogenannte “Fix”, also die Posititonsbestimmung, deutlich schneller durchgeführt werden als ohne diese Informationen, oft innerhalb weniger Sekunden.

Bei Handys ist dieses Verfahren seit Jahren Standard. Diese beziehen die A-GPS-Daten online aus dem Internet. Bei den meisten Navis ist dies nicht möglich (abgesehen von denen, die eine SIM-Karte zur M2M-Kommunikation enthalten). Sehr clever ist daher die Aktualisierung über ein Programm auf dem PC. Die A-GPS-Daten werden üblicherweise für einen Zeitraum von etwa sechs Tagen in die Zukunft von einem Feed-Server herunter geladen (so ist es jedenfalls bei meinem Bluetooth-GPS-Dongle). In diesem Zeitraum steht dann A-GPS-Unterstützung zur Verfügung. Danach muss das Navi wieder an den PC, sonst kann nur reines hardwarebasiertes GPS durchgeführt werden, bei dem ein Fix durchaus mal 30-60 Sekunden dauern kann.

Update-Probleme beim Blaupunkt TravelPilot 50

Das Updaten eines Blaupunkt TravelPilot 50-Navigationsgeräts mit der BlauUp-Software ist alles andere als einfach, da die Erkennung des Geräts am PC nicht sehr zuverlässig ist (wer mal danach googled wird feststellen dass viele Benutzer dieses Problem haben!). Die telefonische Support-Hotline ist alles andere als engagiert und fordert sofort zum Einschicken des Geräts ein. Zitat: “Wenn es dann bei mir funktioniert — und darauf wette ich — haben Sie ein Problem mit Ihrem PC! Weiß ich denn, was bei Ihnen alles im Hintergrund läuft?!” Die Entgegnung, wenn so viele Benutzer das selbe Problem haben, dann könnte das Problem ja auch möglicherweise beim Navi selbst liegen, wollte man nicht gelten lassen.

Wer Probleme hat sollte folgende Tipps beachten:

  • Navi muss sich im USB-Mass-Storage-Device-Modus befinden — es funktioniert nicht im ActiveSync-Modus! (siehe Einstellungen > Hardware > USB Modus > MassStorage)
  • Nur wenn auf dem PC ein FAT32-Laufwerk mit dem Namen TFAT sichtbar ist kann das Upgrade funktionieren. Auf dem Navi erscheint dann eine Grafik mit einem USB-Stecker, der symbolisch mit einem PC (Monitor) verbunden ist, sowie der Text Verbunden. Bevor nicht das TFAT-Laufwerk eingebunden ist braucht Ihr BlauUp gar nicht zu starten — es kann dann nicht funktionieren!
  • Falls Ihr mit dem USB-Modus rumgespielt habt und ihn ändern müsst beachtet bitte Folgendes:
    • Navi vom PC trennen
    • USB-Modus auf MassStorage stellen
    • Navi aus- und wieder einschalten.
    • Navi mit dem PC verbinden.
    • Falls es dann immer noch nicht funktioniert würde ich das Gerät im Windows-Gerätemanager deinstallieren. Auf meinem englischen Windows 7 erscheinen die beiden (eins für die internen 4 GB Flash, eins für den Micro-SD-Slot) USB-Mass-Storage-Laufwerke mit dem Namen General Flash Disk Drive USB Device. Zum Deinstallieren rechts auf einem der Geräte klicken und Uninstall (Deinstallieren bei einem deutschen System?) auswählen. Danach Navi abtrennen und wieder verbinden. Dann sollte das Navi korrekt erkannt werden.

Ich habe mein Gerät am 26.03.2013 erhalten. Es war mit der Navi-Software 3.1.1 und der CE-Karte 12/06 (Juni 2012) ausgestattet. Beim heutigen (16.04.2013) Versuch des Updates mit BlauUp wurde mir keine neue Kartenversion angeboten. Auch die Hotline bestätigte mir, dass dies die neueste Kartenversion sei. Ich frage mich was ich von “LifeTime Maps” habe, die angeblich zwei mal im Jahr aktualisiert werden sollen, tatsächlich aber nun schon seit fast einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurden?!

Angeblich soll jedoch “bald” die Navi-Version 3.2 verfügbar sein — hoffentlich beseitigt diese wenigstens einige der lästigen Macken, die das Navi hat… (siehe auch dieser Artikel)

Navi-Vergleich Blaupunkt TravelPilot 50 CE und Garmin nüvi 150T

Unser altes Navi ist in die Jahre gekommen, und so stand die Anschaffung eines neuen Geräts mit folgenden Kriterien an:

  • einfache bis mittlere Preisklasse (möglichst bis max. 150 EUR)
  • “lebenslange” Kartenupdates: Im Laufe eines Jahres gibt es so viele Änderungen der Verkehrsführung, Einführung von Einbahnstraßen oder Kreisverkehren, Straßenneubauten usw., dass das Kartenmaterial ohne regelmäßige Updates nach einigen Jahren kaum noch zu gebrauchen ist.
  • Karte für Spanien enthalten, da wir häufig dort Urlaub machen. Bei den meisten Geräten bedeutet das, dass man das komplette EU-Kartenmaterial benötigt (jeweils um die 45 Länder), was normalerweise den Preis sofort um etwa 30-40 EUR im Vergleich zu Mitteleuropa-Karten in die Höhe treibt. Bei den beiden hier besprochenen Navigationsgeräten reicht jedoch auch die CE-Ausstattung (Central Europe, also Zentraleuropa).
  • Bluetooth-Freisprechfunktion nicht benötigt, da wir eine fest eingebaute Freisprecheinrichtung haben.

Ich habe mich eine Weile im Internet “umgeschaut”, technische Daten und Preise verglichen und Tests und Benutzerberichte auf Amazon.de gelesen. Schließlich blieben zwei Geräte übrig, die ich dann bestellt und getestet habe:

Hier nun eine stichwortartige Auflistung von positiven wie negativen Beobachtungen für beide Geräte:

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